Was ist Osteopathie?

Das A und O sind Bewegungen, bewusst oder unbewusst

Körper und Geist funktionieren nur optimal, wenn sie sich frei bewegen können. Bewusst steuern wir das durch Muskeln und Gedanken, jedoch mehr Einfluss haben die unwillkürlichen Bewegungen, wie der Herzschlag, die Darmtätigkeit und der Fluss von Blut, Lymphe und Liquor.

Osteopathie fördert die Bewegungen des Körpers manuell und regt dadurch die Selbstheilung an. Sie harmonisiert das körperliche Gleichgewicht durch eine Auswahl energetischer und struktureller Behandlungstechniken.

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Eingeschränkte Bewegung, eingeschränkte Funktion

Nicht nur Unfälle, Operationen, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können die Beweglichkeit einschränken, sondern schon beim Baby während der Geburt entstehen häufig Funktionsstörungen, die uns der Körper nicht sofort und deutlich signalisiert

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Die 3 Säulen der Osteopathie

Cranio-Sacrale Osteopathie – Umfasst den Kopf, die Wirbelsäule bis zum Steißbein, mit dem darin liegenden Rückenmarkskanal und den dazugehörigen Nerven.

Parietale Osteopatie – Befasst sich mit dem Bewegungsapparat, seinen Gelenken, Muskeln und Faszien.

Viszerale Osteopathie – Stellt die Verbindung zu den Organen und Blutgefäßen her, deren Funktionsstörungen oft Ursache von chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates sind.

Das Ziel der Behandlung ist Spannungen auf allen Ebenen zu lösen und die Selbstheilungskräfte anzuregen

Der Körper gleicht viel aus, nicht immer zum Guten!

Doch nicht immer signalisiert uns der Körper eine Funktionsstörung durch Schmerzen oder starke Beschwerden. Unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann manche Störung, wie Fehlhaltungen, Verspannungen oder Verletzungen oft über lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Strukturen übernommen. Die Funktionsstörungen verlagern sich, wirken sich auf andere Bereiche des Körpers aus.

Ist aber die Ausgleichsfähigkeit erschöpft, genügt schon ein kleiner physischer oder psychischer Einfluss, um unverhältnismäßig starke Reaktionen hervorzurufen.